Ausbau des Glasfaser-Netz in Burg (Spreewald) gestartet/ Bis 2024 Abschluss im Landkreis Spree-Neiße (LK SPN) geplant

Ausbau des Glasfaser-Netz in Burg (Spreewald) gestartet/ Bis 2024 Abschluss im Landkreis Spree-Neiße (LK SPN) geplant

Am vergangenen Donnerstag, 17. März 2022, wurde in Burg (Spreewald) der Hauptverteiler für das vorgesehene Glasfaser-Netz aufgestellt. Die Errichtung des Hauptverteilers bedeutet den Eintritt in die aktive Bauphase im Amt Burg. Rainer Schubert, Geschäftsführer der CIT GmbH, Wirtschaftsförderung des LK,  und Breitbandbeauftragter des LK SPN: „Das ist ein wichtiger Meilenstein der Projektumsetzung.“


Nach Aufstellung des Hauptverteilers folgen nun die Längsverlegung der Glasfaserkabel zur Vorbereitung der einzelnen Anschlüsse, erklärt Peter Kluge, Bauleiter Deutsche Glasfaser. Vorab aber müsse noch die etwa 20 Kilometer lange Zuführungstrasse von Netzverteiler in Lübbenau über Werben nach Burg gebracht werden. „Dann legen wir Glasfaser-Kabel bis an die Grundstücksgrenzen und bereiten somit einen hundertprozentigen digitalen Ausbau vor“, so Peter Kluge. Haushalte, die nicht im direkt geförderten Gebiet liegen, haben dennoch bis zu einem Stichtag die Möglichkeit, sich gratis anschließen zu lassen. „Man kann sich jedoch auch später noch anschließen lassen, dann aber ist das kostenpflichtig. Momentan liegen die Kosten dafür bei etwa 750 Euro.“

Der Abschluss der Arbeiten im Amt Burg ist für Ende 2023 geplant. 692 Haushalte, zwei Schulen und 64 Gewerbeeinheiten sind bereits verbindlich für den Anschluss vorgesehen.Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang des vom Bund und Land Brandenburg geförderten flächendeckenden Breitbandausbau. Komplett soll der Landkreis bis Ende 2024 angeschlossen sein. „Wir wollen eine größtmögliche Netzdichte erreichen“, so der Burger Amtsdirektor Tobias Hentschel. Das stärke die Gemeinde insgesamt als Standort. Er wirbt für die Entscheidung zum Eigenausbau, sprich den privaten Anschluss. „Das bedeutet neben dem höheren Komfort bei der Internetnutzung auch die Wertsteigerung des Wohneigentums.“ Denn der Glasfaser-Anschluss sei auch ein Anschluss an die Zukunft. Olaf Lalk, erster Beigeordneter und stellv. Landrat des Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja Nysa, bestätigt das. Viele meinen, ihnen genüge bis dato das Netz, was anliegt, so Lalk. Aber es ist daran zu denken, dass das in Perspektive nicht mehr ausreichen wird. „Die Gefahr besteht, dass man abgehängt wird.“ Homeoffice, Online-Unterricht, Konferenzen im Chat, Online-Shopping, Streaming, Gaming, aber etwa auch diverse Behördengänge, die zukünftig inkl. Up- & Download von Dokumenten verstärkt nur noch online getätigt werden können, zeigen schnell die Endlichkeit der Leistungsfähigkeit des bestehenden Netzes auf, so Olaf Lalk. „Deshalb empfehlen wir allen Bürgern, sich alsbald anschließen zu lassen. Damit können sie dieselben Vorteile in Anspruch nehmen, wie sie in den Ortsteilen herrschen, deren Glasfaser-Ausbau vom Land Brandenburg gefördert wird.“
Parallel geht es im Landkreis auch Schritt für Schritt im Amt Peitz mit den Vorbereitungen des Ausbaus weiter, ebenso in Forst und Spremberg.

Fotos zur honorarfreien Verwendung bei Nennung des Bildautors: Tudyka.PR

BU: (v.l.n.r.) Tobias Hentschel, Amtsdirektor Burg, Sven Geiger, Bereichsleiter Förderprogramme bei Deutsche Glasfaser, Olaf Lalk, stellvertretender Landrat LK SPN bestätigen den gemeinsamen Weg in die digitale Zukunft.

BU: Start für den Ausbau des Glasfaser-Netzes im Amt Burg – Vertreter des Landkreis Spree-Neiße, dem Amt Burg und von Deutsche Glasfaser beim symbolischen Spatenstich anlässlich der Aufstellung des Hauptverteilers.

Weitere Motive: Glasfaser-Kabel

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