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Ansprechpartner 

Herr Rainer Schubert

Breitbandbeauftragter

Tel.: +49 (0) 3562 69 241 0
Fax: +49 (0) 3562 69 241 11
E-Mail: schubert@cit-wfg.de

Bundesförderung Breitband

Ziel der Bundesregierung ist es, eine flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit/s zu erreichen. Um ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz in unterversorgten Gebieten zu schaffen, wurde ein Förderprogramm mit zunächst zwei Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Die Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ ermöglicht den Antragstellern zahlreiche Optionen bei dem Ausbau von Breitbandnetzen. Das Programm wurde im Oktober 2015 gestartet.
Beratungsleistungen für Vorbereitung und Planung von Infrastrukturmaßnahmen werden mit bis zu 50.000 Euro unterstützt und investive Maßnahmen ab einer Bagatellgrenze von 100.000 Euro bis maximal 15 Millionen Euro gefördert. Die Kommune hat einen Eigenanteil von 10 Prozent zu tragen, sodass der Bund bis zu 60 Prozent übernimmt und das Land kofinanziert. Das Bundesförderprogramm erlaubt eine Kombination von Fördermitteln des Bundes mit anderen Förderprogrammen, wie beispielsweise der Länder.
Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften, die unterversorgte Gebiete aufweisen und in welchen kein privatwirtschaftlicher Ausbau innerhalb der nächsten drei Jahre zu erwarten ist.
Der Landkreis Spree-Neiße nimmt partnerschaftlich mit den Kommunen am Bundesprogramm teil. Von April bis Juni 2016 stellten die Kommunen Anträge auf Beratungsleistungen. Die Städte Forst (Lausitz), Spremberg, Kolkwitz und die Gemeinden Neuhausen-Spree sowie das Amt Burg (Spreewald) erhielten im Juli schließlich die Zuwendungsbescheide. Bei allen anderen Gemeinden erfolgte dies im November 2016. Nach Abschluss der jeweiligen Planungen wird der Landkreis einen Antrag auf Infrastruktur-Förderung beim Bund stellen. Der Landkreis leitet ebenso die Umsetzung der erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen.

 

Breitbandverfügbarkeit in Deutschland

  • 2 Mbit/s: 99,9 % der Haushalte
  • 6 Mbit/s: 98,5 % der Haushalte
  • 16 Mbit/s: 88,4 % der Haushalte
  • 30 Mbit/s: 80,7 % der Haushalte
  • 50 Mbit/s: 71,2 % der Haushalte

Quelle: BMVI/TÜV Rheinland